Leada Weiterbildungsbudget 2027

Was kostet Ihre Weiterbildung — und wen erreicht sie?

Die meisten Unternehmen kennen ihr Weiterbildungsbudget. Kaum eines kennt die Zahl der Menschen, die es erreicht. Dieser Rechner stellt beides gegenüber und zeigt, was sich ändert, wenn die Grundversorgung für alle gilt und Präsenz dorthin geht, wo sie wirkt. Jede Annahme ist belegt und veränderbar.

Ihre Eingaben
Rechenweise
Einschließlich der bezahlten Arbeitszeit, die für Weiterbildung aufgewendet wird — sie macht 47 Prozent der Gesamtkosten aus.
Annahmen ändern
Band 1 — heute

Was Sie ausgeben und wen Sie erreichen

— pro Jahr · davon — kassenwirksam
Kostenblockje Jahr
Direkte KostenTrainerhonorare, Teilnahmegebühren, Reise, Material, Räume—
Bezahlte Arbeitszeit der TeilnehmendenPersonalausfall während der Weiterbildung — kein Budgetposten, aber ein Kostenposten—
Zusammen—
Wen dieses Geld erreicht
Band 2 — ab 2027

Halbes Budget, alle Mitarbeitenden

— pro Jahr für — Menschen
PositionBetrag
Leada für alle Mitarbeitenden——
Inhouse-Workshops——
Individuelles Coaching——
Neues Budget—
Band 3 — die Gegenüberstellung

Was sich ändert

Heutiges Budget—
Budget ab 2027—
—
Einsparung im Jahr
—
Einsparung über drei Jahre
—
je erreichtem Mitarbeitenden heute
—
je erreichtem Mitarbeitenden ab 2027
—
Herleitung, Annahmen und Quellen ▸

Woher die Ausgaben je Mitarbeitendem kommen

IW-Weiterbildungserhebung 2023 (Institut der deutschen Wirtschaft, IW-Trends 2/2024, veröffentlicht April 2024; 953 Unternehmen mit zusammen 835.342 Beschäftigten, geschichtete Zufallsstichprobe, Bezugsjahr 2022): 1.347 Euro je Mitarbeitendem und Jahr, davon 708 Euro direkte und 639 Euro indirekte Kosten — also 52,6 gegenüber 47,4 Prozent. Nach Größenklasse (KOFA-Studie 1/2024, gleiche Datenbasis): 1 bis 49 Beschäftigte 1.492 Euro, 50 bis 249 Beschäftigte 1.288 Euro, ab 250 Beschäftigten 1.267 Euro. Nach Branchengruppe: Industrie 1.524 Euro, unternehmensnahe Dienstleister 1.560 Euro, gesellschaftsnahe Dienstleister 959 Euro.

Dieser Rechner setzt bewusst den Größenklassenwert ein, nicht den höheren Branchenwert. Bemerkenswert und gegen die Erwartung: Kleinere Unternehmen geben je Kopf mehr aus als große, nicht weniger.

Woher die Teilnahmequote kommt

Erhebung über die berufliche Weiterbildung in Unternehmen (CVTS6), Statistisches Bundesamt, Berichtsjahr 2020, EU-harmonisierte Pflichterhebung mit rund 14.000 befragten Unternehmen: Von den Beschäftigten nahmen in Unternehmen mit 50 bis 249 Beschäftigten 39,0 Prozent an Weiterbildung teil, ab 250 Beschäftigten 57,4 Prozent, im Durchschnitt aller Unternehmen 52,3 Prozent. Die Personalausfallkosten machten 57 Prozent der Gesamtkosten aus.

Einschränkung: Das Berichtsjahr 2020 ist vom ersten Pandemiejahr geprägt. Die Nachfolgeerhebung CVTS7 für das Berichtsjahr 2025 läuft; Ergebnisse liegen noch nicht vor. Ersetzen Sie diesen Wert durch Ihre eigene Teilnehmerzahl — das ist der erste Wert, der sich lohnt.

Warum die Budgets ohnehin schon fallen

McKinsey HR Monitor 2026 (veröffentlicht 14. Juni 2026; rund 5.500 Beschäftigte und 1.300 HR-Führungskräfte in zehn Ländern): In Deutschland fiel das Weiterbildungsbudget je Mitarbeitendem binnen eines Jahres von 1.579 auf 1.204 Euro, ein Minus von 24 Prozent; über zwei Jahre rund 30 Prozent. Ein Drittel der Beschäftigten hatte 2025 keine einzige Weiterbildungsstunde. Mit 2,5 Weiterbildungstagen je Beschäftigtem liegt Deutschland auf dem letzten Platz der zehn untersuchten Länder. Die TÜV-Weiterbildungsstudie 2026 (forsa, repräsentativ, 500 Unternehmen ab 20 Beschäftigten) bestätigt das aus Unternehmenssicht: 65 Prozent investieren höchstens 1.000 Euro je Mitarbeitendem, 74 Prozent gewähren ein bis fünf Weiterbildungstage, und der Anteil der Unternehmen mit mehr als neun Tagen hat sich von 16 Prozent im Jahr 2024 auf 8 Prozent halbiert.

Diese Zahlen sind Selbstauskünfte und untereinander nicht vergleichbar — McKinsey erfasst offenbar nur direkte Budgets, das IW zusätzlich die Arbeitszeit. Belastbar ist die Richtung, nicht der Vergleich der Absolutwerte.

Woher die Preise kommen

Leada 300 Euro je Mitarbeitendem und Jahr, Inhouse-Trainertag 2.300 Euro, Coachingstunde 300 Euro — Preise der Leada AG beziehungsweise ihrer Partner, keine Marktdurchschnitte. Zur Einordnung: Die Honorarempfehlung des BDVT 2026 nennt für Standard-Trainings 1.200 bis 2.600 Euro je Tag, für Coachingstunden 200 bis 440 Euro; die RAUEN Coaching-Marktanalyse 2024 (über 1.100 auswertbare Fragebögen) ermittelte ein Durchschnittshonorar von 175,98 Euro netto je Zeitstunde im Business-Coaching, bei über 15 Jahren Erfahrung 212,23 Euro. Beides sind Anbieterselbstauskünfte, keine verifizierten Transaktionspreise.

Was wir über die Wirkung sagen — und was nicht

Dieser Rechner vergleicht Kosten und Reichweite. Er behauptet nicht, dass digitale Begleitung wirksamer sei als ein Seminar. Ein metaanalytischer Direktvergleich dazu existiert nicht. Was belegt ist: Jones, Woods und Guillaume (Journal of Occupational and Organizational Psychology 2016, 17 Studien) fanden keinen Unterschied zwischen Coaching in Präsenz und im Blended- oder Digitalformat. Und Lacerenza und Kollegen (Journal of Applied Psychology 2017, 335 Studien mit 26.573 Teilnehmenden) fanden bei Führungskräftetrainings mit über die Zeit verteilten Einheiten einen fast doppelt so hohen Transfereffekt wie bei Trainings am Stück (δ = 0,92 gegenüber 0,45) — ein Vergleich zwischen Studien, kein randomisierter Direktvergleich.

Was hier bewusst fehlt: die verbreitete Behauptung, nur rund zehn Prozent des Gelernten würden am Arbeitsplatz angewendet. Sie stammt aus einer rhetorischen Bemerkung in einem Fachartikel von 1982 und wurde von der Forschung ausdrücklich als Irrtum bezeichnet — unter anderem von J. Kevin Ford selbst, dem Mitautor der meistzitierten Transferübersicht. Es gibt keine empirisch belastbare Transferquote, in keiner Größenordnung.

Was dieser Rechner nicht kann

Er ersetzt keinen Blick in Ihre Bücher. Er zeigt eine Größenordnung auf Basis öffentlich belegter Durchschnittswerte. Sobald Ihre eigenen Zahlen vorliegen — tatsächliche Weiterbildungsausgaben, tatsächliche Teilnehmerzahl, tatsächliche Themen — verändert sich das Ergebnis, oft deutlich. Genau dafür sind die sechzig Minuten gedacht.

Wenn die Größenordnung stimmt, rechnen wir es mit Ihren Zahlen.

Sechzig Minuten, ohne Kosten: Wir gehen Ihre tatsächlichen Weiterbildungspositionen durch — Seminare, Trainer, Reisekosten, Teilnehmerzahlen — und rechnen es für Ihr Haus. Erst danach stellt sich die Frage nach einem Angebot.

Der erste Knopf öffnet Ihr eigenes E-Mail-Programm mit den hier berechneten Zahlen. Wir erhalten nichts, solange Sie nicht selbst senden — dieser Rechner erhebt und speichert keine Daten.